Da kommen sie: die neuen Biomülltonnen für den Landkreis Harburg Bild: © Landkreis Harburg

Landkreis Harburg führt Biotonne ein

Die Bundesregierung hat ihre Vorgabe verbindlich gemacht und nun setzt der Landkreis Harburg diese Pflicht um: Ab April wird Biomüll dort in einer eigenen Tonne gesammelt und danach verwertet.

Ab 15. April 2019 werden im Landkreis Harburg Grün-, Garten- und Küchenabfälle verpflichtend über eine neue Biotonne gesammelt. Bis dahin müssen über 60.000 Biotonnen an die Kunden der Abfallwirtschaft ausgeliefert werden. Verteilt werden die Biotonnen durch den Hersteller. Die Firma stattet regelmäßig ganze Städte und Landkreise mit neuen Biotonnen aus oder ergänzt den vorhandenen Bestand um weitere Behälter.

"Wenn alles planmäßig läuft, ist die Verteilung in der letzten Märzwoche abgeschlossen", erläutert Frank Sameluck, Betriebsleiter der Abfallwirtschaft. In den ersten beiden Aprilwochen möchten die Mitarbeiter der Harburger Abfallwirtschaft unklare Fälle lösen, bevor die Sammlung der Bioabfälle am 15. April beginnt. In die Tonne gehören alle biologisch abbaubaren Abfälle aus der Küche wie Gemüseputzreste, Fleisch- und Fischreste sowie die Reste von gekochten und rohen Speisen.

Personalisierte Ausgabe der Tonnen

Damit die Kunden der Abfallwirtschaft wissen, welches "ihre" Biotonne ist, tragen alle Behälter bei der Auslieferung einen Aufkleber mit der Behältergröße und der Adresse des Grundstücks, für das der Behälter bestimmt ist. Die Tonnen werden auf die Grundstücke gestellt, eine Anwesenheit der Empfänger ist nicht erforderlich. Mit der Einführung der Biotonne setzt der Landkreis Harburg eine Vorgabe der Bundesregierung um. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz schreibt den Kommunen verbindlich vor, Bioabfälle getrennt einzusammeln. (sig)