Verpackungsabfall wird über den Gelben Sack entsorgt. Bild: © Thomas Max Müller/pixelio.de

Neuer Wettbewerb um den Grünen Punkt

Remondis ist nicht allein: Auch das eigene Management steigt in den Ring, schreibt die FAZ.

Beim geplanten Verkauf des „Duales Systems Deutschland“ (DSD) – Markenzeichen ist der Grüne Punkt – deutet sich nach Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Wettbewerb an. Auch das eigene Management von DSD will offenbar mitbieten. Ein Team rund um DSD-Geschäftsführer Michael Wiener arbeite an einem eigenen Angebot an die derzeitigen Haupteigentümer, die Finanzinvestoren HIG und Blue Bay, schreibt die Zeitung. Sie beruft sich auf einen in Finanzkreisen kursierenden Prospekt, aus dem allerdings nicht hervorgehe, ob damit eher Finanzgesellschaften oder eher strategische Investoren etwa aus der Entsorgungsbranche angesprochen werden sollen.

Bislang war vor allem der Entsorgungskonzern Remondis als Bieter aufgetreten. Vor wenigen Wochen habe es aber Unstimmigkeiten und einen Abbruch der Gespräche gegeben, weil nicht klar war, wer Risiken übernimmt, falls die Kartellbehörden der Transaktion nicht zustimmen.

Neben der Remondis-Offerte habe es laut FAZ ursprünglich auch Angebote zweier mittelständischer Entsorgungsunternehmen gegeben. Diese könnten nun wieder ins Spiel kommen, schreibt die Zeitung. (wa)