In Recklinghausen werden Wertstofftonnen jetzt flächendeckend eingeführt.
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Recklinghausen führt Wertstofftonne ein

Im Stadtgebiet Recklinghausen ist die gelbe Wertstofftonne jetzt überall verfügbar. Damit werden auch Kunststoffe und Metalle gesammelt.

Rund 2.500 Haushalte in der Ruhrgebietsstadt Recklinghausen konnten bislang nur gelbe Säcke verwenden, um Plastikabfälle zu entsorgen. Sie erhalten zum 1. Januar 2019 ebenfalls eine Gelbe Tonne – damit ist dieses System flächendeckend im Stadtgebiet eingeführt, die bisherige Quote lag bei knapp 90 Prozent. Für alle Recklinghäuser Haushalte erweitert sich zugleich die Art der Müllsorten, die "gelb" entsorgt werden: Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff und Metall gehören jetzt in die Tonne.

Kochtöpfe, Schüsseln, Gartenschläuche und Eimer – die Anzahl der zu entsorgenden Haushaltsgegenstände ist beträchtlich. Natürlich kommen auch die üblichen Verpackungsabfälle in Recklinghausen weiterhin in die Gelbe Tonne. Die Stadtwerke werden zudem eine kurze Übergangszeit gewähren, in der noch Gelbe Säcke mitgenommen werden, weil die 2.500 Haushalte ihre Wertstofftonne erst nach und nach bekommen.

KSR bietet weitere Entsorgungsmöglichkeiten

Es gibt zukünftig in Recklinghausen drei Behältergrößen: die zweirädrige 120-Liter-Wertstofftonne, die zweirädrige 240-Liter-Wertstofftonne und die vierrädrige 1100-Liter-Wertstofftonne. Die Größe der Tonne richtet sich nach der Anzahl der gemeldeten Hausbewohner. So wird beispielsweise ein Haus mit bis zu vier Personen mit 120 Litern ausgestattet. Ist der Haushalt größer, fällt die Gelbe Tonne größer aus.

Gelegentliche Mehrmengen an Wertstoffen können darüber hinaus in Recklinghausen gebührenfrei an der Wertstoffsammelstelle der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) abgegeben werden. Auch Elektrokleingeräte, die neben einem Wertstoff- auch ein Gefahrenpotenzial beinhalten können, nimmt die Wertstoffsammelstelle der KSR gebührenfrei an. In den Geräten dürfen Lithium-Ionen-Batterien enthalten sein. (sig)