Die Kläranlage in Sandstedt soll in den nächsten Monaten deutlich vergrößert werden, um den Standort Hagen zu entlasten.
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OOWV: Spatenstich für Kläranlagen-Ausbau

Der OOWV legt seine Standorte Hagen und Sandstedt zusammen: 2,6 Mio. Euro werden in neue Anlagen investiert.

Künftig wird das Abwasser der niedersächsischen Gemeinde Sandstedt nur noch im Klärwerk vor Ort aufbereitet. Bisher reinigten zwei Standorte das Wasser der Gemeinde. Da das OOWV-Werk in Hagen nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, lohnt sich eine Zusammenlegung der beiden Klärwerke in Sandstedt. Nach dem symbolischen Spatenstich gehen die Ausbauarbeieten in Sandstedt nun los, teilte der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) mit.

Rund 2,6 Mio. Euro investiert der OOWV in den Bau der neuen Anlagen. Neben größeren Rechen, die grobe Feststoffe aus dem Zulauf entfernen, und größeren Pumpen ist ein komplett neues Betriebsgebäude geplant. Nach dem Abschluss aller Arbeiten im Sommer 2019 steigt die Leistungsfähigkeit der Kläranlage Sandstedt von derzeit 7.000 auf rund 13.000 Einwohnerwerte.

78 000 kWh pro Jahr weniger Verbrauch

Durch die besonders effiziente Belüftungstechnik wird das Klärwerk zum wahren Energiesparer. Der Strombedarf soll von 250 000 auf 172 000 kWh pro Jahr sinken. Damit ist der Neubau auch eine Investition in die Umwelt und die eigene Wirtschaftlichkeit. Darüber hinaus wird das Großprojekt durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert, der einen Teil der Investitionskosten übernimmt. (ls)