In den Nachklärbecken werden pro Tag rund 100.000 Kubikmeter Wasser geklärt.
Bild: © Currenta

Wupperverband und Currenta kooperieren weiter

In den neuen Abschnitt der Kooperation starten die beiden Partner direkt mit großen investitionen, um die Abwässer zukünftig noch mehr von Schadstoffen zu befreien.

Der Wupperverband und der Chemieparkbetreiber Currenta verlängern vorzeitig ihre Kooperation bis 2031. Damit bleibt die schon über 50 Jahre währende Zusammenarbeit der beiden Entsorger zur Übernahme der kommunalen Abwässer bestehen. "Aus der Fortführung der Kooperation ergeben sich wirtschaftlich bedeutende Vorteile für beide Partner. Synergien schöpfen steht im Fokus", so Currenta-Geschäftsführer Alexander Wagner. Konkret bedeutet das: weiterhin ein gemeinsames Klärwerk statt zwei separate und ein Klärprozess für Chempark- und regionale Abwässer statt zwei parallel laufende.

Investitionen für Schadstoffklärung

Die Synergie wirkt sich allerdings nicht nur wirtschaftlich, sondern auch verfahrenstechnisch aus. Durch die gemeinsame Behandlung der kommunalen und der Industrieabwässer aus dem Chemiepark sollen die enthaltenen Schadstofffrachten jetzt noch besser abgebaut werden können. Dafür wurde eine Millionen-Investition in die Optimierung und Erweiterung der Nachklärstufen getätigt.

Das sogenannte ONKL-Projekt (Optimierung Nachklärkapazität Kläranlage Leverkusen) ist Teil der Kooperationsvereinbarung und schafft die Grundlage für einen dauerhaft sicheren Betrieb bei Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.

Erweiterung der Anlage möglich

"Durch den Umbau der Anlage können wir zukünftig umweltschonender klären, da wir weniger Energie verbrauchen und dadurch weniger CO2 produzieren", erklärt Robert Friebe, Betriebsleiter Wasserversorgung und -reinigung am Standort. Zudem sei so ein Ausbau im Anlagenbetrieb und eine zukünftige Kapazitätserweiterung im Chemiepark flexibler möglich. (hol)