Auf dieser Seite können Sie sich in Ihr bestehendes Account einloggen oder für ein neues Account registrieren.
04 April 2017 | 10:40

BWB startet Ausbauoffensive

Die Baurbeiten können beginnen: Die Kläranlage Waßmannsdorf wird erweitert. BWB-Vorstandsvorsitzender Jörg Simon, die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop und Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger waren beim Start dabei.  , Bild: Leßner
Bild: Leßner
Die Baurbeiten können beginnen: Die Kläranlage Waßmannsdorf wird erweitert. BWB-Vorstandsvorsitzender Jörg Simon, die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop und Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger waren beim Start dabei.
Die Kläranlage Waßmannsdorf wird für 275 Mio. Euro erweitert. Im Paket enthalten ist eine Vierte Reinigungsstufe.

Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) haben gestern den Startschuss zu einer Großinvestition von 275 Mio. Euro gegeben: Am Klärwerk Waßmannsdorf, mit einer Kapazität von 1,3 Mio. Einwohnergleichwerten das zweitgrößte in Berlin und in Sichtweite des Berliner Großflughafens BER, wird die Anlage sukzessive ausgebaut. Zum einen wird ein 50 000 Kubikmeter fassender Mischwasserspeicher errichtet. Dieser hat die Funktion, das Wasser bei Starkregenereignissen zurückzuhalten.

Zudem werden zwei weitere Reinigungslinien errichtet, um die Kapazität zu erhöhen. Das Klärwerk verfügt damit insgesamt über zehn Linien. Die bestehenden Beckenlinien der Anlage sind bereits von 2012 bis 2016 für eine bessere Entfernung von Stickstoff umgebaut worden. Im Prinzip wurde für eine bessere Durchmischung des Wassers gesorgt, damit Stickstoff besser abgebaut wird. Enthielt das Wasser früher 18 Milligramm Stickstoff, so konnten die Wasserbetriebe den Wert jetzt auf 13 Milligramm senken. Stickstoff ist als Nährstoff in Gewässern unerwünscht, weil es dort Algen wachsen lässt und das Wasser trübt.

In Waßmannsdorf beginnen die Berliner Wasserbetriebe auch mit dem Einbau einer Vierten Reinigungsstufe. Diese Technik, eine Flockungsfiltration, hilft, den Phosphor zu reduzieren. Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe, verweist darauf, dass alle Klärwerke des Unternehmens bis 2027 mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe ausgerüstet würden: "Damit schaffen wir klare Verhältnisse für unsere Gewässer und setzen Wasserrahmenrichtlinie der EU für Berlin um." (al)

  • Energiepreise

STELLENMARKT

,

Umfrage

E-Mobilität und Stadtwerke

Wann wird Ihrer Meinung nach Elektromobilität für Stadtwerke ein tragfähiges Geschäftsmodell sein?

Nehmen Sie auch teil an der der Studie „Mobilität der Zukunft“ der Marktforschung Teamred, bei der die ZfK Medienpartner ist. Alle Teilnehmer erhalten auf Wunsch die Kurzfassung der Studie zugeschickt. Machen Sie mit!

Social media

Folgen sie uns auf:
Facebook Twitter Xing

Zahl des monats

331 272

Stromsperren sind im Jahr 2015 verhängt worden. Dies sind 20 530 Fälle weniger als im Vorjahr. Bei Gas sank die Anzahl um 2862 auf 43 626 Fälle. Diese Angaben machte im März die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken.