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06 Juli 2017 | 10:56

Interkommunale Zusammenarbeit

Bürgermeister Achim Knoke (Babenhausen, li.) und Bürgermeister Jürgen Hoffmann (Rodgau) begehen den Start der interkommunalen Kooperation in Rodgau., Bild: Andreas Pulwey
Bild: Andreas Pulwey
Bürgermeister Achim Knoke (Babenhausen, li.) und Bürgermeister Jürgen Hoffmann (Rodgau) begehen den Start der interkommunalen Kooperation in Rodgau.
Die Städte Babenhausen und Rodgau arbeiten nun bei der Grünschnittverwertung enger zusammen – über Landkreisgrenzen hinweg.

Babenhausen und Rodgau rücken näher zusammen – durch eine interkommunale Kooperation bei der Grünschnittverwertung. Die Stadt Babenhausen gehört zum Landkreis Darmstadt-Dieburg, während die Rodgauer Anlage im Stadtgebiet Rodgau als mittlerweile einzige und offizielle Pflanzenkompostierungsanlage im Landkreis Offenbach geführt wird, erläutern die Stadtwerke Rodgau in einer Pressemitteilung.

Bereits seit März dieses Jahres arbeiten beide Städte im Bereich der Grünschnittverwertung eng zusammen. Und das Modell schlägt Wellen: Geschäftsbereichsleiterin Sabine Kretschmer wird inzwischen auch von weiteren Kommunen angefragt, die Interessen bekunden, ihren städtischen Grünschnitt kostengünstig in der Region anzudienen, so das Unternehmen.

Änderung des Paragraphen

Nach den gesetzlichen Vorgaben und der bestehenden Anzeige nach § 67 Abs. 2 BImSchG war es den Stadtwerken Rodgau bisher nur genehmigt, neben dem Grün- und Gartenschnitt aus dem Stadtgebiet Rodgau seit 2015 zusätzlich die Grüngutsammlung aus Dietzenbach an der Anlage entgegenzunehmen. Die vom Regierungspräsidium Darmstadt bestätigte Änderungsgenehmigung nach § 15 Abs. 1 BImSchG (Bundes-Immissionsschutzgesetz) liegt seit Jahresbeginn 2017 vor. Damit können die Stadtwerke Rodgau seit dem Frühjahr 2017 auch die Grünschnittsammlung vom städtischen Bauhof Babenhausen annehmen und als Kompostmaterial verwerten.

Bürgermeister Achim Knoke, Babenhausen und Bürgermeister Jürgen Hoffmann, Rodgau, stehen in engem Kontakt: "Interkommunale Zusammenarbeit macht nicht an Landkreisgrenzen halt", so Hoffmann und "es geht darum, Lösungen für die Bürger zu realisieren", so Knoke.

Transport im Container

Da es sich sowohl beim städtischen Grünschnitt als auch beim Grünschnitt aus Babenhausen um reinen Pflanzenschnitt handele, gehen von dem Material keine relevanten Geruchsemissionen aus. Ziel sei es außerdem, dass die Transporteinheiten wirtschaftlich zusammengestellt werden. So erfolge die Anlieferung des gesammelten Grünschnittes aus der Sammlung am städtischen Wertstoffhof in Babenhausen mittels 36-cbm-Container zu unserer Kompostierungsanlage. Die Wochenmenge variiere zwischen fünf und neun Tonnen. Die Kompostierungsanlage in Rodgau hat im vergangenen Jahr 5300 Tonnen Grünschnitt verarbeitet. (al)

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Agora Energiewende bedeutet dies, verglichen mit 2016, einen Anstieg von fünf Mio. Tonnen oder 1,2 Prozent.