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03 November 2017 | 10:40

Rostock setzt auf Wärme aus Klärschlamm

Das Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Rostock., Bild: © Stadtwerke Rostock
Bild: © Stadtwerke Rostock
Das Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Rostock.
Rostock will ein neues Wärme-Kraftwerk bauen, das ausschließlich mit Klärschlamm betrieben wird. Die Kosten sind mit rund 50 Mio. Euro angesetzt.

Bis spätestens 2024 soll nach Plänen der Hansestadt Rostock in Bramow, direkt neben dem zentralen Klärwerk, das neue Wärme-Kraftwerk errichtet werden. Bauherr ist die "KlärschlammKooperation MV" (KKMV), ein Zusammenschluss von 15 kommunalen Versorgern aus dem gesamten Land. Bisher bringt Rostock den anfallenden Klärschlamm – pro Jahr etwa 40 000 Tonnen – mit Lastwagen nach Hamburg, wo er verbrannt wird.

In anderen Teilen von Mecklenburg-Vorpommern werden die aufbereiteten Fäkalien in der Landwirtschaft als Dünger verwertet. Doch der für Düngemittel wichtige Stoff Phosphor soll nach dem Willen der EU aus dem Klärschlamm gefiltert werden. Da man unabhängig von Phosphor-Importen aus dem Ausland werden will, hat die EU die Abwasserverbände verpflichtet, ab 2021 den Stoff aus dem Klärschlamm zu filtern. (ad)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.