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06 September 2017 | 09:05

Gasleitung Monaco: Untertunnelung abgeschlossen

Das Großprojekt der Bayerngas-Tochter Bayernets ist auf Kurs. Die Inbetriebnahme ist für den Herbst kommenden Jahres geplant.

Der Bau der Erdgasferngasleitung "Monaco" ist das größte Pipelineprojekt in der Geschichte des Bayerngas-Konzerns. Im Mai war der Spatenstich (ZfK 6/17,12), nun hat das Vorhaben ein wichtiges Etappenziel erreicht. Auf einer Länge von knapp 700 Metern wurde der  Inn- und Innwerkkanallauf im oberbayerischen Mühldorf am Inn untertunnelt, der Tunneldurchstich wurde Ende August abgeschlossen, teilt die Bayerngas-Netztochter Bayernets mit.

Nach Fertigstellung des Tunnels werden der Einzug der Rohrleitungen und die Anschlussarbeiten an die beiden anderen Bauabschnitte erfolgen. Die Fernleitung "Monaco" von Burghausen nach Finsing ist das längste Röhrenprojekt im deutschen Netzentwicklungsplan Gas vor 2021. Sie soll die Flexibilität der Gasbedarfsabdeckung im deutschen Erdgastransportnetz erhöhen und damit auch einen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Bayern und Deutschland leisten. Die Inbetriebnahme ist im Herbst 2018 geplant.

Leitung soll bis zu zwei Mio. Kubikmeter Gas pro Stunde transportieren

Die erdverlegte Pipeline wird im Regierungsbezirk Oberbayern auf rund 87 Kilometern Länge Gas vom Chemiedreieck Burghausen bis zum Fernleitungsknoten Finsing östlich von München transportieren. Sie führt durch die Landkreise Altötting, Mühldorf am Inn und Erding, bis zu zwei Mio. Kubikmeter Gas pro Stunde sollen dort künftig durchgeleitet werden. Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es unter   http://monaco.bayernets.de. (hoe)

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165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.