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04 Dezember 2017 | 08:30

Proteste gegen Erdgas-Förderung auf Usedom

Rund 300 Menschen haben in Heringsdorf auf Usedom gegen die geplante Erdgasförderung durch Engie E&P Deutschland protestiert, schreiben Lokalmedien.

Die Bürgerinitiative "Lebensraum Vorpommern", Umweltverbände und die Grünen hatten dazu aufgerufen gegen die geplante Erdgasförderung von Engie E&P Deutschland auf Usedom zu demonstrieren. Gefolgt waren dem Aufruf laut Polizeiangaben rund 300 Menschen. Die Demonstranten befürchten unter anderem,  dass durch die Förderung freigesetzte Giftstoffe das Grundwasser kontaminieren könnten. Zudem sei Gasförderung nicht mit dem Tourismusstandort Heringsdorf vereinbar, zitiert der Norddeutsche Rundfunk (NDR) Bürgermeister Lars Petersen (CDU), der an der Demo teilnahm.

Nicht nur das Grundwasser könne verschmutzt werden, sondern es sei auch mit Geruchsbelästigungen durch austretendes Schwefelwasser zu rechnen. Engie E&P plant mit sogenannten Horizontalbohrungen direkt vor den Ostseebädern Heringsdorf und Bansin Erdgas zu fördern. Das Unternehmen besitzt das Recht zur Erschließung der Erdgaslagerstätte. Sie soll sich zu 90 Prozent vor der Küste Usedoms rund 2600 Meter unter dem Meer befinden, schreibt der NDR. Rund 25 Jahre könne dort Gas gefördert werden; 15 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. (sg)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.