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30 Oktober 2017 | 09:54

Verbände passen Kooperationsvereinbarung an

Gas-Fernleitungsbetreiber müssen untertägige Kapazitäten auch an Nichtkopplungspunkten anbieten.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Energiehändlerverband Geode haben die Kooperationsvereinbarung zwischen den Betreibern von Gasversorgungsnetzen (KoV) angepasst. Die neue Fassung tritt zum Jahreswechsel 2018 in Kraft. Die Änderungen waren nötig, weil die Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) novelliert wurde und die Anforderungen des Network Code on Capacity Allocation Mechanisms (NC CAM) berücksichtigt werden mussten. Von den üblichen für Veröffentlichung und Inkrafttreten vorgesehenen Fristen musste abgewichen werden.

Fernleitungsnetzbetreiber sind künftig verpflichtet, allen Transportkunden untertägige Kapazitäten auch an Nichtkopplungspunkten anzubieten. Nichtkopplungspunkte sind Verbindungen des Fernleitungsnetzes mit Anlagen wie Speichern oder Kraftwerken.

Auktionen statt Windhund-Prinzip

Die neue Fassung der GasNZV sieht außerdem vor, das First-Come-First-Served-Prinzip für Speicheranlagen zu streichen. Weitere Änderungen betreffen das Auktionsverfahren für die Vergabe von Kapazitäten, die Ermittlung des langfristigen Kapazitätsbedarfs und Anpassungen an europäisches Recht.

Die Vertragspartner der KoV können nun die Änderungen prüfen und in den kommenden vier Wochen ihr Sonderkündigungsrecht ausüben, wenn sie die Änderungen nicht mittragen wollen. (wa)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.