Oliver Runte soll bis 2023 als Geschäftsführer die Restrukturierung bei Trianel vorantreiben.
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Runte bis 2023 an der Spitze von Trianel

Die Stadtwerke-Kooperation Trianel verlängert Oliver Runtes Vertrag als Geschäftsführer bis 2023.

Rund 14 Monate nach dem Amtsantritt von Oliver Runte als Geschäftsführer von Trianel haben der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung seinen Vertrag für die kommenden fünf Jahre verlängert. Gemeinsam mit Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung, wird Runte weiterhin die Neuausrichtung des Unternehmens vorantreiben, teilte Trianel mit.

Vergangenes Jahr hat Trianel ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm gestartet. Dabei geht es vor allem um Kosteneinsparungen und IT-Optimierung. „Die Entwicklung der Strompreise, regulatorische Unsicherheiten und die Belastung aus der konventionellen Erzeugung fordern Trianel wirtschaftlich und strategisch heraus“, erläuterte Becker. Um die Beteiligung an konventionellen Kraftwerken halten zu können und in Digitalisierung investieren zu können, müssen Kosten eingespart werden.

Kosten senken, Digitalisierung stärken

Runte leitet nicht nur den Restrukturierungskurs, sondern betreut im Rahmen dessen auch die Bereiche Handel und Portfoliomanagement, Recht und Personal, sowie die neugeschaffenen Bereiche Energiedatenmanagement. Zudem ist er maßgeblich an der Digitalisierung der Kundenbetreuung und Handelsgeschäfte in Form der Energiehandels-IT und IT-Services beteiligt. (ls)