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19 September 2017 | 09:04

BDEW zählt mehr als 10 000 Ladepunkte

Elektroautos an einer Ladesäule in Trier., Bild: Stadtwerke Trier
Bild: Stadtwerke Trier
Elektroautos an einer Ladesäule in Trier.
Verbandschef Kapferer mahnt: Energiewirtschaft investiert massiv in die Infrastruktur. Jetzt sei die Automobilwirtschaft am Zug.

Die Zahl der öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge liegt bei rund 10 700 Ladepunkten an 4730 Säulen. Dies hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ermittelt. Die Zählung hat auch ergeben, dass es im Land 530 Schnellladesäulen gibt. Erfasst wurden Energieunternehmen sowie weitere Marktteilnehmer wie beispielsweise Parkhaus- und Parkplatzbetreiber – bei den bisherigen Zählungen des BDEW waren die weiteren Marktteilnehmer nicht gezählt worden.

"Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll: Die Energiewirtschaft drückt beim Ladesäulen-Ausbau aufs Tempo. Sie geht damit massiv in Vorleistung. Es ist jetzt an der Automobilindustrie, endlich attraktive Elektroautos auf den Markt zu bringen – attraktiv im Sinne einer hohen Reichweite zu einem bezahlbaren Preis", sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Datenbasis hat sich geändert

Für die BDEW-Erhebung wurden die Ladestationen im öffentlichen Straßenraum und auf öffentlich zugänglichen Privatflächen erfasst. Da die Datenbasis um Akteure wie Betreiber von Parkhäusern und -plätzen erweitert wurde, lasse sich die Erhebung nicht eins zu eins mit der letzten vergleichen, die zu Jahresbeginn 7407 öffentliche Ladepunkte an 3206 Ladesäulen ergeben hatte. Nimmt man die ursprüngliche Datenbasis zur Grundlage, ist laut BDEW in den letzten sechs Monaten ein Anstieg um 18 Prozent zu verzeichnen. (wa)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.