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19 April 2017 | 12:04

Markthochlauf für E-Mobilität in Schwäbisch Gmünd

, © Stadt Schwäbisch Gmünd
© Stadt Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd treibt seit Jahren die Elektromobilität voran. Die Stadtwerke starten ab 1. Mai erste Geschäftsmodelle.

„In den vergangenen Jahren ging es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und Wissen aufzubauen, nun beginnt der Markthochlauf der Elektromobilität“, sagt Michael Schlichenmaier von der städtischen Wirtschaftsförderung. Ab 1. Mai starten die Gmünder Stadtwerke erste Geschäftsmodelle. So können die Kunden des Gmünder Naturstroms ihre Elektrofahrzeuge dann nicht mehr kostenfrei an den 27 öffentlichen und halböffentlichen Ladepunkten im Stadtgebiet „tanken“, sondern können zwischen verschiedenen Sondertarifen auswählen. Angeboten werden verschiedene E-Fahrstromtarife sowie Tarife für das Laden zuhause. Dazu gibt es optional Wandladestationen, auch Wallboxen genannt.

Zukunft des Autos von zentraler Bedeutung


 „Wir sind zuversichtlich, dass diese Angebote gut ankommen und sich bald tragen“, sagt Jasmina Bunic von der Unternehmensentwicklung der Stadtwerke. Etwas vorsichtiger äußert sich Schlichenmaier. „Wir erwarten eine Wirtschaftlichkeit bis zum Jahr 2022 oder 2023“, sagt er. Doch baut er nicht nur wegen dem Klimaschutz auf Elektromobilität. „Als Automotive-Stadt ist die Zukunft des Autos auch wirtschaftspolitisch für uns von zentraler Bedeutung“, sagt Schlichenmaier.


Mit einem Bündel von Maßnahmen treibt die Stadt die Elektromobilität voran. So beispielsweise das kostenfreie Parken für E-Fahrzeuge mit E-Kennzeichen auf unbeschrankten Parkplätzen. Bundesweit einzigartig ist zudem das Mobile Schulungszentrum Elektromobilität der Technischen Akademie Schwäbisch Gmünd. Sie ist auch an dem Baden-Württemberg-Pavillon als größtem Ausstellungsstand zur Elektromobilität kommende Woche auf der Hannover Messe beteiligt. 34 baden-württembergische Unternehmen und Institute präsentieren dort unter dem Motto „Boosting future mobility“ und unter Federführung der Landesagentur E-Mobil BW ihre Lösungen für die vernetzte Elektromobilität von Morgen. (hcn)

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