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11 August 2017 | 10:40

Schulz will Quote für E-Autos einführen

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz präsentiert einen Fünf-Punkte-Plan zur Elektromobilität.

Mit einer verbindlichen Quote für Elektroautos soll sich der Durchbruch der E-Mobilität massiv beschleunigen. Eine solche fordert Martin Schulz, SPD-Kanzlerkandidat, in einem Fünf-Punkte-Papier, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Demnach will Schulz einen zweiten Diesel-Gipfel im Herbst, nachdem der im August in seinen Augen wenig Druck auf die Industrie ausübte. In diesem Gipfel soll eine Zwischenbilanz der bislang vereinbarten Maßnahmen gezogen werden. Würden sich diese als wirkungslos herausstellen, "müssten technische Umrüstungen her", zitiert das Blatt den Kanzlerkandidaten. Auf Kosten der Hersteller.

Mehr Druck auf die Automobil-Industrie

Zugleich will Schulz ein Kontrollsystem einführen, bei dem für die Typengenehmigung von Fahrzeugen und für die Kontrolle der Emissionen zwei getrennte Behörden zuständig sind. Außerdem soll es nach dem Vorbild der USA stichprobeartige Nachkontrollen geben.

Laut einer Studie des Center of Automotive Management (CAM) der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach hat sich zudem im ersten Halbjahr der Absatz elektrischer Fahrzeuge in Deutschland mehr als verdoppelt, heißt es im "Handelsblatt". So seien in den vergangenen sechs Monaten 22 500 Elektrofahrzeuge verkauft worden, ein Plus von 114 Prozent. Laut dem Blatt handle es sich dabei aber vor allem um halbelektrische Plug-in-Hybride, die zur Erhebung dazu zählten. (sg)

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Zahl des monats

165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.