GGEW und Ubitricity kooperieren für 50 Ladepunkte

Auf der IAA ist eine Zusammenarbeit zur E-Ladeinfrastruktur geschlossen worden, die nach Einschätzung der Partner mehrere Besonderheiten aufweist.

Der Bensheimer Kommunalversorger GGEW und der Berliner E-Mobilitäts-Abrechnungsdienstleister Ubitricity bauen ihre Zusammenarbeit in einem Berliner Pilotprojekt auf bundesweiter Ebene aus. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben die beiden auf der Internationalen Automobilausstellung geschlossen, wie es in einer GGEW-Pressemitteilung vom vergangenen Donnerstag (24. Sept. 15) heißt.

Das Alleinstellungsmerkmal der Kooperation ist demzufolge, dass GGEW-Mobilstromkunden mit dem "Smartcable" von Ubitricity an allen Standardladesäulen in Europa laden können und dass sie – wichtig für Flottenbetreiber, Dienstwagen und Immobilienwirtschaft – eine einzige Rechnung von GGEW bekommen, egal, wo sie laden. Gleichzeitig will der Kommunalversorger in Südhessen mit Hilfe von Ubitricity 50 eigene Ladesäulen errichten. Dabei werden die Infrastrukturkosten nach Angaben des GGEW um 50–80 % reduziert. Bensheim wird zur Modellkommune für den Aufbau einer wirtschaftlichen und smarten Ladeinfrastruktur inklusive Abrechnung. (geo)