Drewag-Ladesäulen stellen auf Strom-Ticket um

Drewag und Enso Netz arbeiten daran, das neue Abrechnungssystem in Dresden zu etablieren.

Ab 1. November werden alle Drewag-Stromtankstellen auf das neue Abrechnungssystem Strom-Ticket umgestellt. Der Systemstart folgt auf eine halbjährliche Testphase zwischen Drewag, Enso Netz und den Stadtwerken Leipzig, welche wiederum in das Bundesforschungsprojekt "Sax Mobility II" eingebettet war. Das Strom-Ticket gewährleistet eine barrierefreie Nutzung aller entsprechend ausgestatteter Ladesäulen. Bis Januar 2014 kann Strom parallel auch noch mit Ladekarte getankt werden. Danach ist eine kostenpflichtige Betankung nur noch mit Strom-Ticket möglich.

Strom-Ticket funktioniert auf der Basis von Handy-Ticket Deutschland, einem bundesweiten Systemdienstleister für den mobilen Ticketverkauf, den auch die Dresdener Verkehrsbetriebe nutzen. Zunächst muss sich der Nutzer unter www.dvb-handyticket.de registrieren. Die Bedienung läuft dann über eine App, das mobile Handy-Ticket-Webportal oder per SMS. Die bargeldlose Bezahlung erfolgt über Lastschrift-, Kreditkarten- oder Prepaid-Verfahren. Ein von der Dresdener Hochschule für Technik und Wirtschaft entwickeltes TAN-Verfahren gewährleistet dabei eine sichere Kommunikation. Der Vorteil: Bei Strom-Ticket fallen weder monatliche Gebühren an, noch gibt es Mindestvertragslaufzeiten. (msz)