Die kurzen Distanzen der Pflegedienste seien ideal für Elektromobilität, meint NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.
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NRW fördert Elektromobilität bei der Caritas

Für die überwiegend kurzen Distanzen der Pflegedienste seien E-Autos ideal, meint Wirtschaftsminister Pinkwart.

Nordrhein-Westfalen fördert mit insgesamt 450.000 Euro die Anschaffung von 165 Elektroautos durch die Caritas. "Gerade für die relativ kurzen täglichen Strecken, die Pflegedienste zurücklegen, sind kleine und effiziente E-Fahrzeuge ideal", meint Landes-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) bei der Übergabe der Fahrzeuge. Die Caritas leiste so einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten und zum Klimaschutz.

Rund 1,65 Millionen Kilometer werden diese Fahrzeuge pro Jahr zurücklegen – klimafreundlich, da für das Aufladen regenerativ erzeugter Strom genutzt werde. 2700 Euro Förderung hat die Caritas für jedes Fahrzeug aus dem Förderprogramm "Emissionsarme Mobilität" des Landes erhalten. Zusätzlich dazu erhält jedes Fahrzeug den Umweltbonus von 4000 Euro.

Die nächsten 600 Autos sind schon in Planung

Caritas-Vorstandsvorsitzender Patrick Wilk erklärt, die Fördermittel seien eine große Hilfe, um die wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Umstellung auf Elektromobilität zu stemmen. "Unser Ziel ist es, möglichst viele pflege- und hilfsbedürftige Menschen auf nachhaltige Weise zu versorgen und damit einen Beitrag zur Wahrung der Schöpfung zu leisten. Diesen Weg wollen wir auch zukünftig konsequent beschreiten und in den kommenden zwei Jahren rund 600 weitere Elektrofahrzeuge in unsere Flotten integrieren."

Der Landeszuschuss für Unternehmen, die Elektrofahrzeuge anschaffen, wird laut Wirtschaftsministerium gut angenommen. Zudem habe das Land in den vergangenen zwei Jahren rund 7600 Ladepunkte bezuschusst. (wa)