Die Circ-Roller stehen in Bochum zum Test bereit.
Bild: © Stadt Bochum

800 E-Tretroller für Bochum und Gelsenkirchen

Die Städte, das Verkehrsunternehmen Bogestra und der Anbieter Circ kooperieren. Auch die Ruhr-Uni ist dabei.

Die Berliner Firma Circ stellt 500 Miet-E-Tretroller im Bochumer Stadtgebiet sowie 300 Roller in Gelsenkirchen auf. Dazu haben die beiden Städte, die Nahverkehrsgesellschaft Bogestra und der Roller-Vermieter Circ eine Kooperation vereinbart.

Die E-Tretroller werden über die Bogestra-App "Mutti" oder direkt über die Circ-App buchbar sein. Die Gebühr für die Freischaltung eines E-Tretrollers liegt derzeit bei einem Euro. Jede Minute kostet den Nutzer 15 Cent.

Es gebe in den Städten große Lust auf neue Mobilität, so Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. E-Tretroller gehörten nun zum Bild einer agilen Großstadt dazu – und zu einer Studentenstadt, denn auch die Ruhr-Universität Bochum kooperiert mit Circ und stellt Flächen auf dem Campus für die E-Tretroller zur Verfügung.

Achtlos abgestellte Roller werden eingesammelt

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski erklärt: "Ob als bequemes Fortbewegungsmittel bei der Erkundung der Stadt, bei der schnellen Fahrt vom Bahnhof zum Hotel oder für den letzten Kilometer vom Parkplatz oder der Haltestelle zum Arbeitsplatz – E-Tretroller seien eine gute handliche Alternative. "Besonders freue ich mich darüber, dass der Verleiher Circ auch dafür sorgen wird, dass die kleinen Flitzer auch immer wieder ihren Weg zurück in die Verleihstationen finden und nicht irgendwo in Vergessenheit geraten." Zur Vereinbarung gehört, dass achtlos abgestellte Roller von Circ eingesammelt und an festgelegte Orte zurückgebracht werden.

Bogestra-Vorstand Jörg Filter erklärt seine Motivation: "Die innerstädtische Mobilität ist unser Kerngeschäft, aber für uns als Mobilitätsdienstleister ist umso wichtiger, den Wandel der Mobilität im Sinne der Kunden und der Stadtgesellschaft mitzugestalten, um die Lebensqualität zu erhöhen. Konkret bedeutet es hier, die klassischen Verkehrsmittel mit Sharing-Angeboten zu kombinieren." (wa)