Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Michael Fiedeldey, Oberbürgermeister Andreas Starke und eine Mitarbeiterin des Parküberwachungsdienstes mit den beiden neuen Fahrzeugen.
Bild: © STWB/Matthias Hoch

Bamberg will E-Mobilität ausbauen

Bis zum Jahresende soll die Zahl der Ladesäulen auf 30 gewachsen sein.

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke freut sich über die beiden ersten Elektroautos im Fuhrpark der Stadtverwaltung. Ein Fahrzeug steht dem gesamten Bürgermeisteramt zur Verfügung, das zweite wird beim Parküberwachungsdienst zum Einsatz kommen. Die beiden Fahrzeuge beschafft haben die Stadtwerke Bamberg, die ihrerseits ganz auf den Ausbau der Elektromobilität setzen.

Die Elektro-Smarts sind Teil des Maßnahmenpaketes, mit dem die Stadt Bamberg gemeinsam mit ihren Töchtern den Rahmen für die Mobilität der Zukunft schaffen möchte. Im Juni hatte die Stadtverwaltung elf neue Dienst-Elektrofahrräder in ihren Fuhrpark aufgenommen – diese haben bereits viele bisherige PKW-Fahrten ersetzt. Nun sind also die ersten beiden E-Autos im Einsatz, denen bald weitere folgen sollen.

Unterstützung auch für Wohnungswirtschaft

Doch mit den Fahrzeugen alleine ist es nicht getan. Die Stadtwerke Bamberg bauen ihr Netz an Ladesäulen massiv aus, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Michael Fiedeldey. Sie bieten auch Firmen und Unternehmen der Wohnungswirtschaft Lösungen zum Aufbau der Elektromobilität an – für die eigene Fahrzeugflotte oder als Service für Kunden und Bewohner, die elektrisch mobil sind.

Bis zum Jahresende soll die Zahl der öffentlichen Ladestationen auf über 30 angewachsen sein. Die Nutzung aller Ladesäulen der Stadtwerke ist mit einer Ladekarte möglich, die bei den Stadtwerken erhältlich ist. Mit ihr haben die Kunden Zugang zu europaweit mehr als 70.000 Stationen des europäischen Ladenetzes „New Motion“. (wa)