Entega baut 100 Ladesäulen in Südhessen

Mit Hilfe des Landes Hessen sollen dieses Jahr 100 öffentliche AC-Schnellladestationen entstehen. Bei der Bezahlung gibt es unterschiedliche Optionen.

Noch 2017 will Entega 100 Ladestationen in Südhessens Kommunen errichten. Es handelt sich dabei um das Projekt "Elektromobilität für Südhessen". Kommunen, die daran teilnehmen beteiligen sich mit einem überschaubaren finanziellen Beitrag je Ladesäule. Es können aber auch mehrere solche Stationen pro Kommune errichtet werden, so Entega. Das Land fördert das Projekt mit 40 Prozent der Investitionskosten.

Zum Einsatz kommen AC-Schnellladesäulen mit zwei Ladepunkten und einer Leistung von zwei Mal 22 kW. Geladen werden kann an diesen Ladesäulen mit der Entega-Ladekarte. Mit dieser kann man für 25 Euro im Monat an 7500 Ladepunkten in ganz Europa sein E-Mobil aufladen. Der Bezahlvorgang ist aber auch mit vielen anderen gängigen Karten machbar, so Entega.

Die Ladesäulen selbst sind mit Modem ausgestattet, damit sie in allen wichtigen E-Mobilitätsplattformen, wie etwa E-Clearing.net, per App oder per Internet auffindbar sind. Kommunen können zudem auf Wunsch eine Woche lang ein Elektroauto von Entega für Testzwecke erhalten und es im eigenen Fuhrpark einsetzen oder interessierten Bürgern für Testfahren zur Verfügung stellen. (sg)