Stadt und Stadtwerke Arnsberg haben zum Jahreswechsel 2016/17 die erste öffentliche E-Auto-Ladestation in Betrieb genommen. Eines der beiden Flottenfahrzeuge des jungen Kommunalversorgers wurde betankt. Im Hintergrund das Rathaus der sauerländischen Stadt. Bild: Stadtwerke Arnsberg

Erst Stromvertrieb, dann Ladesäule

Die Stadtwerke Arnsberg haben ihre erste öffentliche E-Ladesäule eröffnet. Dahinter steht ausdrücklich ein kommunalpolitischer Auftrag.

Die Stadtwerke Arnsberg im Sauerland hatten bereits auf ihrem Betriebsgelände eine E-Ladesäule für zwei Flottenfahrzeuge, es gibt auch zwei E-Bikes – jetzt ist die erste öffentliche Ladestation in Betrieb gegangen, direkt vor dem Rathaus. Jahresziel sind zehn Standorte. Zwei stehen schon konkret fest, heißt es gegenüber der ZfK.

Der Versorger war erst vor Kurzem in den Stromvertrieb eingestiegen. Dann erteilte der Rat der Stadt ihm den politischen Auftrag, ein E-Mobilitäts-Konzept zu entwickeln und damit die Verbreitung dieser Antriebstechnologie zu beschleunigen. "Perspektivisch", so Stadtwerkechef Karlheinz Weißer, solle die E-Mobilität auch die schwankende Erneuerbaren-Produktion ausgleichen.

Abrechnung pro Kilowattstunde, nicht pro Stunde

Die Rathaussäule kann zwei E-Autos gleichzeitig mit 22 kW laden. Besitzer können sie nutzen, indem sie sich über die App "Plugsurfing" registrieren. Oder sie nutzen einen "Ladeschlüssel". Es wird nicht Ladezeit abgerechnet, sondern die kWh. Die kostet 26,11 Cent. Ein durchschnittliches Vollladen kostet demnach 4,44 Euro. (geo)

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Ein Kurzzitat der Stadtwerke Arnsberg zu ihren Prioritäten im beginnenden Jahr finden Sie wie Einschätzungen anderer Kommunalversorger auf den Seiten 4/5 in der aktuellen gedruckten ZfK-Ausgabe. Sie ist hier als Abo erhältlich.