Der Auftakt des Projekts Smartload
Bild: © KIT

Mit Netz und doppeltem Boden?

Mehr Sicherheit ist schwer und teuer, auch beim autonomen Fahren. Was wirklich nötig ist, will das Projekt Smartload herausfinden.

Die Ansprüche, die wir an künftige Fahrzeuge stellen sind hoch: Sicherheit und Zuverlässigkeit stehen an erster Stelle. Die Elektronik-Systeme werden zwar immer komplexer, müssen aber jederzeit ausfallsicher funktionieren.

Ein Weg, um Ausfälle zu vermeiden ist Redundanz: Wichtige Komponenten wie Fahr- oder Bremsassistenzsysteme, die für mehr Sicherheit insbesondere in brenzligen Situationen sorgen, werden doppelt bereitgehalten. Allerdings sind überzählige Elemente teuer und schwer.

Ausfälle früh erkennen und beherrschen

Wie viel Redundanz und Mehrkosten sind nötig? Wie lassen sich mögliche Komponentenausfälle frühzeitig erkennen und beherrschen? Solchen Fragen geht das neue Forschungsprojekt Smartload nach. Die Projektidee wurde im Forschungsnetzwerk Cluster Elektromobilität Süd-West entwickelt. Acht Partner aus Baden-Württemberg unter Federführung der AVL Deutschland GmbH bringen ihre Kompetenzen ein.

„Der intensive Austausch mit verschiedenen Forschungseinrichtungen und Unternehmen war entscheidend, um die relevanten Forschungsschwerpunkte herauszuarbeiten und ein leistungsfähiges Konsortium zu schmieden“, sagte Projektleiter Dr. Christian Schyr der AVL Deutschland.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt erforscht neue, effiziente Methoden zur Fehlerprävention und -vorhersage. Für die erfolgreiche Industrialisierung neuer Elektroniksysteme für autonomes elektrisches Fahren werden die erforderliche Zuverlässigkeit und Sicherheit neuer Elektroniksysteme untersucht. (wa)