Die Ladesäulen-Karte der Bundesnetzagentur zeigt auch den Public Key.
Bild: © Bundesnetzagentur

Ladeabrechnung prüfen

Die Bundesnetzagentur erweitert ihre Ladesäulen-Karte um Public Keys.

Das eichrechtskonforme Laden von Elektroautos nimmt langsam Fahrt auf. Nachdem nun einige Lösungen zertifiziert sind oder bald werden, wird es künftig an immer mehr Ladesäulen möglich sein, kilowattstundengenau abzurechnen und das auch nachprüfen zu lassen. Ein Weg dahin sind die Public Keys. Die Bundesnetzagentur hat nun angekündigt, ihre Ladesäulen-Karte um solche öffentlichen Schlüssel zu erweitern.

Die Bundesnetzagentur arbeitet dafür seit dem vergangenen Jahr mit der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB) zusammen. Wenn eine Ladesäule gebaut und dann der Bundesnetzagentur gemeldet wird, erfasst die Behörde auch Public Keys.

Mobilitätsanbieter muss Software bereitstellen

Die auf den Messgeräten aufgedruckten Prüfschlüssel kann der Fahrzeugbesitzer in eine vom E-Mobilitätsanbieter zur Verfügung gestellten Prüfsoftware eingeben. Mit dieser Software kann er dann überprüfen, ob die in seiner Rechnung ausgewiesenen Messwerte mit den tatsächlichen Messergebnissen übereinstimmen und aus dem Ladepunkt stammen, an dem das Auto geladen wurde.

Die Public Keys können ab sofort auf der Internetseite der Bundesnetzagentur heruntergeladen werden. Die Erfassung befindet sich aber derzeit noch im Aufbau, so dass die ersten Schlüssel eingesehen werden können. (wa)