Vor dem Unternehmenssitz könnten die Autos der Mitarbeiter geladen werden.
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Land fördert jetzt auch Elektroauto-Ladesäulen auf Firmengelände

Unternehmen in Baden-Württemberg können sich in Zukunft über einen Zuschuss bei der Errichtung nicht öffentlicher Ladeinfrastruktur freuen.

Künftig können Unternehmen in Baden-Württemberg auch für den Aufbau von nicht öffentlichen Ladesäulen für Elektroautos einen Zuschuss bekommen. Das Land hat ein entsprechendes Förderprogramm eingerichtet, wie das Verkehrsministerium am Montag mitteilte. Bisher wurde nur öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur gefördert, also zum Beispiel Ladesäulen in Parkhäusern oder auf Parkplätzen von Supermärkten oder Freizeiteinrichtungen. Nun soll es bis zu 2500 Euro pro Ladepunkt auch dann geben, wenn dieser auf einem Firmengelände errichtet wird, wo er nur für Firmenfahrzeuge oder die Autos der Mitarbeiter genutzt werden kann.

"Wir wollen erreichen, dass mehr Menschen Elektrofahrzeuge dienstlich und privat nutzen, und dazu beitragen, Emissionen im Verkehrssektor einzusparen", sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Es sei aber klar, dass der Strom dafür aus erneuerbaren Energien kommen müsse. Mit Kohlestrom zu fahren, sei "ökologischer Unsinn". Das Förderprogramm läuft ab sofort, Anträge können aber erst ab November gestellt werden – auch rückwirkend. (dpa/pm)