Es ist eingestöpselt (v.l.): Falkensees Bürgermeister Heiko Müller und EMB-Geschäftsführer Jens Horn begutachten die neue Ladesäule. Bild: © Stadt Falkensee

Neue Ladesäule in Falkensee

In Brandenburg geht der E-Mobilitätsausbau voran. Am Freitag nahm EMB eine weitere Ladesäule in Betrieb.

Die EMB Energie Mark Brandenburg (EMB) nimmt eine neue E-Ladesäule in Falkensee im Landkreis Havelland in Betrieb. Direkt am Rathaus stehen die zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 kW. Die Ladesäule ist Teil eines Investitionsprogramms der EMB, mit welchem das Unternehmen die Ladeinfrastruktur in Westbrandenburg aufbauen will.

Jens Horn, Geschäftsführer der EMB erklärt, dass das Unternehmen die E-Mobilität als Teil einer umweltschonenden Verkehrswende erachtet. "Um wirklich eine annähernd CO2-freie E-Mobilität zu ermöglichen, liefern wir über unsere Ladestation ausschließlich Strom aus 100 Prozent Wasserkraft."

Bezahlen per Smartphone

Zum Tanken an der Ladesäule benötigen E-Auto-Fahrer eine Ladekarte der EMB, die das Unternehmen zu einem monatlichen Pauschalpreis anbietet. Mit dieser Karte kann zudem auf alle Ladepunkten der rund 170 Ladenetz.de-Partner sowie die der Roaming-Partner des Verbundes zugegriffen werden.

Aber das Auftanken ist auch ohne EMB-Karte möglich: Mit einem Smartphone wird der QR-Code an der Ladesäule gescannt. Dann kann der Ladevorgang online gestartet werden.

Weitere Ladepunkte geplant

Die Falkenseer Ladepunkte der Firma Mennekes verfügen über den Stecker Typ 2 und wurden von der Firma Gering Elektro aus Schönwalde-Glien errichtet, die auch die Wartung und die technische Betreuung übernimmt. Die Stadt plant weitere Ladepunkte auf dem P+R-Parkplatz an der Stadthalle zu errichten, berichtete der Bürgermeister Falkensees, Heiko Müller. (hol)