Post will Elektrotransporter-Produktion ausbauen

Bis Jahresende sollen die Kapazitäten des Streetscooters verdoppelt werden. Das Nutzfahrzeug wird jetzt auch an Dritte verkauft.

Die Post verstärkt ihr Engagement im Bereich der Elektromobilität. Bis zum Jahresende strebt der Logistikkonzern eine Verdopplung der Produktionskapazitäten des selbst entwickelten Elektrotransporters Streetscooter von 10 000 auf 20 000 Fahrzeuge an. Dazu soll ein weiterer Produktionsstandort in Nordrhein-Westfalen aufgebaut werden. Ab sofort können auch Dritte das Nutzfahrzeug von der Post kaufen, mindestens die Hälfte der diesjährigen Jahresproduktion ist für externe Interessenten vorgesehen, heißt es in einer Pressemitteilung. Zu diesem Kreis zählt die Post vor allem Kommunen und große Flottenkunden im In- und Ausland.

Ladeinfrastruktur wird mit angeboten/XL-Variante in Planung

Bisher waren die Fahrzeuge nur für den internen Betrieb und den Lieferverkehr der Post bestimmt. Die eigene Streetscooter-Flotte von aktuell rund 2500 Fahrzeugen will der Logistikkonzern im laufenden Jahr mindestens verdoppeln. Die Jahresproduktion soll sich zu gleichen Teilen auf die Modelle "Work" (vier Kubikmeter Ladevolumen) und das etwas größere "Work L"  (acht Kubikmeter) verteilen. Die Preise für die Basisvariante beginnen bei 32 000 Euro. Eine entsprechende Ladeinfrastruktur wird auf Wunsch mit angeboten. Ein noch größerer Transporter mit 20 Kubikmeter Ladevolumen soll Anfang 2018 auf den Markt kommen. (hoe)