Projekt "Second Life Batteries" am Start

Die Projektkooperation zwischen Vattenfall und der BMW Group umfasst verschiedene Teilprojekte.

Vattenfall und die BMW Group untersuchen in dem auf fünf Jahre angelegten Projekt "Second Life Batteries", wie die Technologiefelder Elektromobilität und Speicherbarkeit von erneuerbaren Energien miteinander verzahnt werden können. Batterien, die in BMW-E-Fahrzeugen zum Einsatz kamen, sollen am Ende ihres Lebenszyklus von Vattenfall als flexible Speicher für erneuerbare Energien und damit als Sicherung für die Stabilität des Stromnetzes eingesetzt werden. Ziel des Projektes ist es zudem, das Alterungsverhalten und die Speicherkapazität der gebrauchten Lithium-Ionen-Batteriemodule in verschiedenen Teilprojekten zu analysieren.

Ab Ende 2013 soll in der Hamburger Hafen City untersucht werden, ob ausgediente Batteriespeicher als Leistungspuffer von Schnell-Ladestationen von E-Fahrzeugen das Stromnetz während des Ladevorgangs entlasten. In einem weiteren Teilprojekt wird die Speicherung von Solarstrom für den Eigenverbrauch untersucht. Für Mitte nächsten Jahres ist der Bau eines 2-MW-Batteriespeichers mit einer Speicherkapazität von 1,6 MWh geplant. Dieser soll in das bereits existierende Virtuelle Kraftwerk von Vattenfall integriert werden.

In der Vergangenheit haben Vattenfall und die BMW Group bereits mehrfach im Bereich E-Mobilität miteinander kooperiert. Gemeinsam umgesetzt haben sie beispielsweise das Projekt "Mini E", in dem 50 E-Minis im Alltag getestet wurden. (msz)