Rostock: Ladeinfrastrukturkonzept bis Jahresende

Die Stadtwerke Rostock AG wird bis Jahresende ein Ladeinfrastrukturkonzept in der Hansestadt erarbeiten.

Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Christian Pegel, hat im Rahmen seines Besuches bei den Stadtwerken dem Vorstandsvorsitzenden, Oliver Brünnich, einen Zuwendungsbescheid für die Erstellung eines Ladeinfrastrukturkonzeptes in der Hansestadt Rostock übergeben.

Um die E-Mobilität zu einem festen, umweltfreundlichen Teil zu gestalten, wurde eine E-Mobilitätsstrategie ins Leben gerufen, an der mehrere Unternehmen der Region beteiligt sind. Die Stadtwerke Rostock erarbeitet in diesem Zusammenhang bis Ende 2016 ein Ladeinfrastrukturkonzept. „Wir möchten mit diesem Konzept eine Grundlage für den strategischen und effizienten Aufbau einer innovativen E-Mobilität im Stadtgebiet leisten. Natürlich fördern wir damit auch die Attraktivität zur Anschaffung und Nutzung von E-Fahrzeugen“, so  Brünnich bei der Übergabe des Bescheides.

„Preise und Reichweiten sind natürlich entscheidende Faktoren bei der individuellen Entscheidung für oder gegen ein Elektroauto. Daher sind die Weiterentwicklung von Batterien und Fragen der Förderpolitik wichtig, aber nur mit einem weitverzweigten Ladesäulennetz wird die Zahl der Elektroautos sprunghaft zunehmen können. Denn wenn ein Eigenheim mit Lademöglichkeit die Voraussetzung für die problemlose Nutzung eines Elektroautos wäre, dann würde der saubere Antrieb mit Strom niemals massentauglich werden. Ich freue mich, dass sich die Rostocker Stadtwerke aufmachen, Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen deutlich voranzubringen“, so Minister Pegel. (ad)