(v.l.) Städtische-Werke-Vorstand Olaf Hornfeck, Betriebsleiter der Gemeindewerke Niestetal Dennis Bachmann, Niestetals Bürgermeister Marcel Brückmann, Lothar Baum von den Städtischen Werken und der zweite Betriebsleiter der Gemeindewerke Peter Lieder weihen die neue Schnellladesäule auf dem Parkplatz des Gemeindezentrums ein.
Bild: © Städtische Werke AG

Schnellladesäule in Niestetal

80 Prozent Ladung in maximal 45 Minuten – in Niestetal können E-Autofahrer künftig schneller laden. Auch das Bezahlmodell soll zukunftsträchtiger werden.

In Niestetal, im nordhessischen Landkreis Kassel, wurde am Freitag (22. Februar) die erste Schnellladesäule in Betrieb genommen. Einer der zwei Ladepunkte der neuen Säule kann als Schnelllade-Gleichstrom-Variante den Akku eines E-Autos innerhalb von 25 bis 45 Minuten auf 80 bis 90 Prozent laden. Die Ladesäule wird von den Gemeindewerken Niestetal betrieben, ein Eigenbetrieb der Kommune.

Derzeit kann an der Ladesäule mit der Ladekarte der Stadtwerke Nordhessen getankt werden. "Die hat praktisch jeder Elektromobilist in Nordhessen. Aber man wird an der Säule auch mit dem Handy zahlen können. Das macht sie auch für E-Auto-Fahrer aus anderen Regionen attraktiv", erklärt Bürgermeister Marcel Brückmann.

Einheitliche Ladeinfrastuktur ist Voraussetzung

Das Konzept für die Ladesäule hatten die Städtischen Werke aus Kassel erarbeitet. "Wir haben seit vielen Jahren Erfahrung mit der Planung, dem Bau, der Beschaffung, dem Netzanschluss und mit der Beantragung von Fördermitteln. Und diese Erfahrung geben wir gerne an kommunale Partner weiter. Denn E-Mobilität funktioniert auch in Nordhessen nur, wenn alle Akteure aus dem Bereich Energieversorgung eine einheitliche Ladeinfrastruktur bieten", erläutert Olaf Hornfeck, Vorstand der Städtischen Werke.

Dennis Bachmann, Leiter der Finanzen der Kommune und kaufmännischer Betriebsleiter des Eigenbetriebs, ergänzt: "Elektromobilität muss einfach, unkompliziert und alltagstauglich sein. Mit einer Schnellladesäule wird sie das." (hol)