Nach der Kaffeepause oder dem Mittagessen ist das Auto vollgeladen.
Bild: © LEW

Sieben neue Säulen für Günzburg

Lechwerke nehmen zwei Schnelllader und fünf Wechselstromsäulen in Betrieb und kooperieren dafür auch mit Stadt und Stadtwerken.

Die Lechwerke (LEW) haben das Angebot an Lademöglichkeiten für Elektroautos in Günzburg deutlich ausgebaut. Sieben Stromtankstellen hat die RWE-Tochter gemeinsam mit verschiedenen Partnern in Betrieb genommen: zwei Gleichstrom(DC)-Schnellladesäulen und fünf Wechselstrom(AC)-Ladesäulen.

Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur sei für den Erfolg der Elektromobilität ganz entscheidend, sagt LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher. Mit 270 Ladepunkten liege das Unternehmen beim Aufbau der Ladeinfrastruktur in der Augsburger Region voll im Plan. Nun seien die Automobilhersteller am Zug, attraktive und bezahlbare E-Autos auf den Markt zu bringen.

Schnelllader an Fernstraßen, Normallader am Land

Das Flächenkonzept bei LEW bestehe aus einer Mischung von Gleichstrom-Schnellladestationen entlang der Autobahnen und Fernstraßen sowie in Städten und von Wechselstrom-Ladestationen in ländlichen Gebieten. Die Strommengen für alle LEW-Ladestationen werden nach Unternehmensangaben ausschließlich regenerativ erzeugt.

Eine der beiden neuen Gleichstrom-Schnellladestationen steht an einem Landgasthof. Durch die unmittelbare Nähe zur A8 und B16 sei der Standort ideal für eine Schnellladestation. "Die Fahrer der E-Autos können sich in unserem Gasthof stärken oder eines von vielen anderen Angeboten nutzen, während sie ihr Fahrzeug laden", sagt Gasthof-Betreiber Elmar Lutzenberger. Durch die Leistung von bis zu 50 Kilowatt dauere es durchschnittlich nur 20 Minuten, bis der Akku eines Elektroautos zu 80 Prozent aufgeladen ist.

In Kooperation mit den Stadtwerken Günzburg (SWG) ging eine AC-Ladesäule beim SWG-Verwaltungsgebäude in Betrieb, außerdem eine Ladebox in einer städtischen Tiefgarage. Einige Säulen baute LEW auch in Kooperation mit der Stadt Günzburg. (wa)