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Smartlab und RKU.it kooperieren für verbesserte E-Ladestruktur

Die Innovationsgesellschaft Smartlab und der IT-Dienstleister RKU.it wollen gemeinsam das Abrechnungssystem für Ladevorgänge von E-Autos reformieren.

Je mehr Elektrofahrzeuge sich im Straßenverkehr etablieren, umso mehr sehen sich auch Stadtwerke mit der Herausforderung konfrontiert, das Ladenetz für ihre Endkunden auszubauen und den steigenden Ladestromverbrauch ins Stromnetz zu integrieren. Seit vergangenem Herbst erfahren die Energieversorger Unterstützung von Smartlab und RKU.it: Gemeinsam arbeiten die Unternehmen an smarten Lösungen für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur und ein einheitliches Abrechnungssystem, hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

"Mit rku.it erleben wir eine gelungene Partnerschaft, in der wir gemeinsam Markt- und IT-Know-how kombinieren", erläuterte Mark Steffen Walcher, Geschäftsführer der Smartlab. Das Herner IT-Unternehmen ermöglicht mittels der Software SAP for Utilities (Version für die Versorgungsindustrie) ein einheitliches Abrechnungskonzept für Elektrofahrzeuge von Privat- und Geschäftskunden. RKU.it profitiert durch die Kooperation mit Smartlab von deren Ladenetzwerk "Ladenetz.de".

2000 Ladepunkte in ganz Deutschland

Seit 2010 schließen sich im diesem virtuellen Verbund Energieversorger aus ganz Deutschland zusammen, um ihren Kunden ein verdichtetes Ladenetz zu bieten. Insgesamt 140 Stadtwerke stellen dadurch 2000 Ladepunkte im ganzen Bundesgebiet zur Verfügung. (ls)