Startschuss für Schnelllade-Projekt Fast-E

Mit dem Elektroauto von Brüssel nach Berlin: Beim Projekt Fast-E werden 278 Schnelllade-Stationen installiert.

In Berlin und Brüssel wurde der offizielle Startschuss für das Schnelllade-Infrastrukturprojekt Fast-E gegeben. Im Rahmen dieser von „Connecting Europe Facility“ der Europäischen Union kofinanzierten Initiative werden in Belgien und Deutschland 278 und im Schwesterprojekt in Tschechien und der Slowakei 30 Schnelllader errichtet und betrieben. Allein in Deutschland werden bis Ende dieses Jahres 241 Schnelllader in Betrieb genommen, die jeweils über einen Wechselstrom- und zwei Gleichstromanschlüsse verfügen (sogenannte Multi-Standard-Schnelllader).

Damit ist dieses Projekt laut Pressemitteilung die größte privatwirtschaftliche Initiative zum Ausbau einer Basisladeinfrastruktur in Deutschland und stelle mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 18 Millionen Euro zugleich das größte EU-geförderte Infrastrukturprojekt für Elektrofahrzeuge dar. Unter der Führung des Ladesäulenbetreibers Allego umfasst das Projektkonsortium drei Ladesäulenbetreiber (Allego, Envia M und RWE Effizienz) vier Automobilhersteller (BMW, Nissan, Renault, Volkswagen), die DB Energie sowie Hysolutions aus Hamburg. (wa)