Die Stadtwerke München betreiben in der bayerischen Landeshauptstadt bereits über 350 Ladesäulen, bis Jahresende sollen weitere 200 hinzukommen.
Bild: © SWM/Steffen Leiprecht

SW München rechnen Ladekarten-Kunden nach Verbrauch ab

Ab April wird das Laden an SWM-Ladesäulen nach Kilowattstunden abgerechnet. Bislang galt ein Grundpreis und ein zeitbasierter Nutzungspreis.

Das Laden an den Ladesäulen der Stadtwerke München (SWM) wird in Kürze für Kunden mit SWM-Ladekarte noch transparenter. Ab April rechnet der Kommunalversorger die entsprechenden Ladevorgänge in kWh ab. Zu diesem Vorgehen sind die SWM gemäß den Vorgaben der Preisangabenverordnung, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie der Landeseichbehörden verpflichtet. Bislang galten ein Grundpreis und ein zeitbasierter Nutzungspreis.

Durch das Wegfallen des Grundpreises verbilligt sich das Ausstellen der SWM-Ladekarte auf einmalig fünf Euro. An der Ladesäule bieten die SWM dann den Parkplatz, die Infrastruktur sowie den Service als auch den Ladestrom für zusammen 55 Cent pro kWh an. Die Stadtwerke München haben in der bayerischen Landeshauptstadt bereits über 350 Ladesäulen errichtet, bis Jahresende sind weitere 200 geplant. (hoe)