Hat Tesla die Reichweite eingeschränkt, um Brände im Akku zu verhindern?
Bild: © Christoph Gateau/dpa

Tesla wird Manipulation vorgeworfen

Der E-Automobilhersteller soll die Reichweite der Akkus älterer Modelle per Software-Update verändert haben. Betroffen wären davon tausende Kunden.

Mehreren Medienberichten zufolge verklagt ein Kunde Tesla wegen Manipulation der Akkumulatoren. Schon im Juni sei es zahlreichen Tesla-Fahrern aufgefallen, dass durch ein Software-Update die Reichweite ihres Fahrzeugs massiv gesunken sei.

Der Kläger wirft nun Tesla vor, bei Software-Updates die Leistungsfähigkeit des Akkus beziehungsweise die Reichweite älterer Fahrzeuge des Typs Model S und Model X absichtlich verringert zu haben.

Weniger Reichweite wegen Brandgefahr in den Akkus?

Grund für die Manipulation sollen angeblich vermehrt auftretende Batteriebrände in Tesla-Fahrzeugen kurz vor dem Update gewesen sein. Der Kläger glaubt nun, dass die Akku-Manipulation mit den Bränden zusammenhängt, heißt es in den Medien. Mit dem Software-Update habe Tesla versucht, die Schwachstelle zu beheben und so kostspielige Rückrufe wegen defekter Akkus zu vermeiden. (sg)