Die Thüga hat eine Anwendung für den Aufbau von Ladesäulen entwickelt.
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Thüga gewinnt Bronzemedaille des Digital Leader Awards

Mit einem selbstlernenden Algorithmus gewinnt die Thüga den Digital Leader Award, vergeben von der Agentur IDG, der Computerwoche und dem CIO-Magazin.

Die Thüga-Aktiengesellschaft mit vielen Beteiligungen an kommunalen Unternehmen hat die Bronzemedaille des Digital Leader Awards in der Kategorie "Society" gewonnen. Mit ihrer Big-Data-Anwendung, entwickelt mit dem Start-up Geospin, schafften sie es gegen 111 Bewerbungen und 15 Finalisten auf das Siegertreppchen.

Mit Geospin hat die Thüga eine Potenzialanalyse für Ladesäulen entwickelt, mit der sich auf Basis künstlicher Intelligenz besonders geeignete Standorte für Ladestationen für Elektrofahrzeuge identifizieren lassen. Der "Vorteil ist, dass die Geodatenanalyse auch für kleine Stadtwerke sehr wertvoll ist. So können diese ihre knappen Mittel bestmöglich einsetzen", so der Marketing- und Vertriebsleiter von Geospin, Christoph Gebele.

Selbstlernender Algorithmus wertet Daten aus

Für die Anwendung hat Geospin einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt, der objektiv bewertet, an welchen Standorten mit einer besonders hohen Auslastung der Ladesäulen gerechnet werden kann. Datengrundlage liefern Nutzungsdaten von ca. 180.000 Ladevorgängen und mehr als 700 externen Umgebungsinformation zum Beispiel zur Demographie des Orts oder „"Points of Interest" wie Kinos oder Restaurants.

Zu den anderen Gewinner gehört unter anderem das Großkraftwerk Mannheim, das mit der Cairo AG ein Machine-Learning-Projekt zur automatisierten Anreicherung von technischen Zeichnungen mit Metadaten entwickelt hat. (pm)