�bergabe des dritten Fortschrittsberichts der Initiative Erdgasmobilität (Berlin, 30. Juni 2015). Von links nach rechts: Jutta Groh (Wingas), Dr. Timm Kehler (erdgas mobil), Elmar Kühn (UNITI), Ulrich Benterbusch (dena), Friedrich Lesche (Iveco), Norbert Barthle (BMVI), Ulrich Chiellino (ADAC), Dr. Wolfgang Demmelbauer-Ebner (Volkswagen AG, vorn), Andreas Bodenmüller (Verbio, hinten). Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: obs/Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)/Amin Akhtar. Erdgasmobilität, Erdgasfahrzeuge, Fortschrittsbericht, Auto, Energie / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/43338
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Absatz von Erdgasautos stagniert

Die Automobilwirtschaft hat zwischen 2011 und 2014 das Angebot an Erdgas-Pkw von 15 auf 24 Modelle ausgebaut.

Damit kann inzwischen etwa jedes vierte in Deutschland gekaufte Auto mit Erdgas betrieben werden, so die Initiative Erdgasmobilität. Gleichwohl stagniere in jüngster Zeit der Absatz von Erdgasfahrzeugen. Ursachen hierfür seien die niedrigen Erdölpreise und die nur schwer vergleichbaren Preisangaben für Benzin und Erdgas an der Tankstelle, so die Initiative, die in Berlin ihren dritten Fortschrittsbericht an den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, übergeben hat. Die Preisauszeichnung an Tankstellen müsse einen Vergleich gegenüber herkömmlichen Kraftstoffen, beispielsweise als Äquivalent zu einem Liter Benzin, ermöglichen, fordert die Initiative.

Zudem müsse die Vorgabe der EU-Richtlinie über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe(2014/94/EU) vom Oktober 2014 durch Brüssel und Berlin zügig umgesetzt werden. Entsprechend des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 der Bundesregierung sei die Energiesteuerermäßigung über das Jahr 2018 hinaus zu verlängern. Bei der Umsetzung sei Eile geboten, da Tankstellenbetreiber, Fahrzeugindustrie und Interessenten für Erdgasfahrzeuge dringend Planungssicherheit benötigten.

Die Initiative Erdgasmobilität wird von der Deutschen Energie-Agentur (dena) koordiniert, beteiligt sind führende Fahrzeughersteller, Energieunternehmen und der ADAC. (hi)