Liqvis und Echo setzen beim Fernverkehr auf LNG.
Bild: © Liqvis

Liqvis und Echo bauen LNG-Tankstellennetz aus

Kooperation von Liqvis und Echo Tankstellen: Beide Unternehmen wollen LNG als umweltfreundlichere Alternative für den Fernlastverkehr etablieren.

Liqvis GmbH und Echo Tankstellen GmbH wollen gemeinsam den Ausbau von LNG(liquefied natural gas)-Tankstellen in Deutschland vorantreiben. Im ersten Schritt sollen ausgesuchte, von Echo betriebene "Esso"-Tankstellen ins Auge gefasst werden. Stimmen die Genehmigungsbehörden zu, soll der Esso-Autohof in Seligweiler bei Ulm der erste gemeinsame Standort werden.

Ob und wo weitere Flüssiggas-Tankstellen errichtet werden, soll eine Projektgruppe klären. Wie die Uniper-Tochter Liqvis mitteilte, ist das Ziel der Zusammenarbeit, LNG als alternativen Kraftstoff für den LKW-Schwerlastverkehr am Markt zu etablieren. Darüber hinaus soll der Ausbau der dafür notwendigen Infrastruktur zu einem geschlossenen Netz vorangetrieben werden.

Das Echo-Netz umfasst derzeit rund 1000 Tankstellen, die unter der Marke "Esso" betrieben werden. Liqvis wird Ende 2020 voraussichtlich über sechs Standorte verfügen, an denen LNG getankt werden kann: Grünheide (bei Berlin, bereits geöffnet), Kassel-Lohfelden, Rosengarten (Niedersachsen, bei Hamburg), Langenhagen (bei Hannover) und Bönen (Nordrhein-Westfalen) sowie Calais in Nordfrankreich. Hinzu kommt 2021 die nun gemeinsam mit Echo geplante Tankstelle in Ulm-Seligweiler. (amo)