Neuer Club für CNG-Nutzer

Der CNG-Club will Erdgas im Mobilitätssektor besser fördern. Unterstützung erfährt der Club durch das Verkehrsministerium und Verbio.

In München hat sich vor zwei Tagen ein Verein für die Förderung von Erdgas(CNG)-Mobilität gegründet. Der CNG-Club steht unter der Schirmherrschaft von Norbert Barthle, parlamentarischer Staatsekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Der Club hat sich zum Ziel gesetzt, CNG (compressed natural gas – früher "Erdgas") als zukunftsweisenden, alternativen und vor allem umweltfreundlichen Kraftstoff wieder neu in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. Der CNG-Club agiert vor allem als Interessenvertretung der CNG-Nutzer.

E-Auto ist nicht alternativlos

Dem Verein vorstehen als Präsident wird Miklòs Graf Dezasse, ehemals Leiter der Verkehrsabteilung beim ADAC Südbayern e. V. "Wir werden der Unsicherheit ein Ende bereiten und dem Kraftstoff CNG den Stellenwert erkämpfen, der ihm auf Grund der sauberen Verbrennung und seinem Nachhaltigkeitspotenzial schon längst zusteht. Vor allem wissen wir, dass das E-Auto eben nicht alternativlos ist.“ Ihm zur Seite steht Birgit Maria Wöber, langjährige CNG-Fahrerin und jetzt Schatzmeisterin des CNG-Clubs: "Der Kraftstoff CNG besitzt so viele gute Eigenschaften, könnte als Teil der Energiewende im Verkehr sofort etliche aktuelle und künftige Probleme lösen – doch es passiert viel zu wenig."

Unterstützung findet der CNG-Club durch den Biokraftstoffhersteller Verbio. Das Unternehmen produziert Biomethan aus 100 Prozent Reststoffen wie Schlempe und Stroh. Das synthetische Erdgas wird bereits an etwa 100 von 900 Erdgastankstellen vertrieben. (al)