Wasserstoff soll in allen Ecken Deutschlands ankommen. Einen Anfang machte der Wettbewerg "HyStarters".
Bild: © Fotomek/Adobe Stock

Neun Regionen erarbeiten H2-Konzept

Wasserstoff als Stromspeicher und alternativer Kraftstoff ist in aller Munde. Nun hat die Bundesgesellschaft NOW neun Regionen eine Förderzusage für die Erprobung der Sektorenkopplung gemacht.

Die Bundesgesellschaft NOW hat mit "HyStarter" einen Wettbewerb ausgeschrieben, der die Wasserstoff-Erzeugung in Deutschland voranbringen soll. 138 Interessenten folgten dem Förderaufruf – nun stehen die Gewinner fest:

  • Kiel
  • Rügen-Stralsund
  • Landkreis Schaumburg
  • Lausitz
  • Weimar
  • Landkreis Marburg
  • Neustadt an der Waldnaab
  • Reutlingen
  • Allgäu

Verschiedene Fokusthemen

Ziel des Wettbewerbs, für den Mittel des nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) bereit gestellt werden, ist es, Kommunen und Regionen bei der Entwicklung von integrierten Wasserstoff-Konzepten zu unterstützten. Dabei hat jeder der Gewinner einen speziellen Themenfokus.

  • Küstenland/Windenergie (Rügen-Stralsund)
  • Strukturwandel/Energie (Lausitz)
  • Industrie/Automobil (Reutlingen)
  • Metropolregion/Mobilität (Kiel)
  • Bildung/Wissenstransfer (Weimar und Marburg)
  • Mittelständisch geprägte Region (Allgäu und Landkreis Schaumburg)
  • Grenzregion/europäische Vernetzung (Neustadt a.d. Waldnaab)

Für die Umsetzung der Projekte wurde ein Konsortium aus verschiedenen Partnern, darunter Becker-Büttner-Held Consulting, EE Engineers und das Reiner-Lemoine-Institut, beauftragt. Wer diese Chance auf eine Bundesförderung verpasst, kann sich allerdings noch für die Kategorien "HyExperts" oder "HyPerformer" bewerben. Beide Formate richten sich an Regionen, die bereits erste Erfahrungen gesammelt haben und bestehende Konzepte nun umsetzten wollen. Bewerbungsschluss ist der 30. September. (ls)