Busfahrer Ernadin Skender in einem Bus der Wuppertaler Stadtwerke, die jetzt mit Plastiktüren ausgerüstet wurden.
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WSW verbessern Infektionsschutz für Busfahrer

Plastiktüren statt Flatterband: Bis Ende dieser Woche sollen alle Busse in Wuppertal umgerüstet sein.

Seit vergangener Woche müssen die Fahrgäste der Wuppertaler Stadtwerke, wie in vielen anderen Städten auch, über die hinteren Türen in die Busse einsteigen, die Fahrersitze wurden provisorisch mit Flatterband abgesperrt. Nun wird der Infektionsschutz für die Fahrer noch einmal deutlich verbessert: Die Flatterbänder werden durch Plastiktüren ersetzt. Bis Ende dieser Woche sollen alle 300 Busse mit solchen Folientüren ausgerüstet sein. 100 Busse seien heute bereits damit unterwegs, heißt es in einer Pressemitteilung. Seit Mittwoch haben auch die Kundencenter von WSW mobil geschlossen.

"Wir bitten unsere Kunden, unsere Angebote im Internet oder der App zu nutzen", appelliert Ralph Birkenstock von der WSW mobil an die Fahrgäste. Entgegen anderslautender Vermutungen in den sozialen Netzwerken, seien die WSW immer noch mit dem normalen Fahrplan unterwegs. Wegen der gesunkenen Fahrgastzahlen behalte man die Lage aber im Blick. (hoe)