So soll es spätestens im August 2019 auf dem Betriebshofgelände der Braunschweiger Verkehrs GmbH aussehen. In den nächsten Tagen beginnen die Neubaumaßnahmen.
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Braunschweig: Startschuss für Großumbau des Busbetriebshofes

Los geht’s! Nachdem die niedersächsische Landesregierung die Förderung bewilligt hat, macht sich die Braunschweiger Verkehrs-GmbH jetzt an den Neubau von Dienst- und Werkstattgebäuden.

Die Braunschweiger Verekehrsgesellschaft ist erprobt in der Umsetzung von Mammutprojekten. Nachdem 2009 das Tramdepot und der Verwaltungssitz innerhalb von nur zwei Jahren an einen neuen, gemeinsamen Standort verlegt wurden, steht nun die Grunderneuerung des Busbetriebshofs an.

Am Dienstag überreichte der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann den Förderbescheid in Höhe von 11,4 Mio. Euro an Oberbürgermeister Ulrich Markurth und den Geschäftsführer der Verkehrs-GmbH, Jörg Reincke. Über die Hälfte der Gesamtkosten von gut 22 Mio. Euro sind damit bereits gedeckt. Nachdem die alten Hallen bis auf die Fundamente an der Lindenbergalllee abgerissen sind, starten in den kommenden Tagen nun die Neubaumaßnahmen.

Einzug für Sommer 2019 geplant

In den neuen Werkstätten mit vier Spuren soll die Betankung, Innenreinigung und Fahrzeugversorgung der über 150 Busse erfolgen. Zudem wird auch eine Ladestation für die induktive Ladung der Elektro-Busse eingerichtet. Zu den weiteren Highlights der neuen Hallen zählen ein Dacharbeitsstand und eine umweltschonende Waschanlage, sowie Arbeitsgruben für Wartungsarbeiten.

Ziel der Grunderneuerung ist es, alle Arbeitsbereiche im Bussektor unter einem Dach zu vereinen. Die 350 Mitarbeiter sollen von kurzen Arbeitswege und neuen Gemeinschaftsräumen profitieren. So schließt das Betriebsdienstgebäude direkt an die Werkstatt an. Im Erdgeschoss soll die Fahrdienstleitung und der Betriebsrat einziehen, während sich im Obergeschoss alles um die Mittagspause dreht. Kantine, Küche und Aufenthaltsräume sind dort eingeplant. Einen Einzugstermin gibt es auch schon: Im August 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin müssen Teile der Werkstatt, Waschanlage, Tankstelle und die Spur für Serviceleistungen an für den Übergang eingerichteten Stellen ausgelagert werde. (ls)