Henrik Haenecke, BVG-Vorstand Finanzen, Digitalisierung und Vertrieb, und Sigrid Nikutta, BVG-Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb, eröffnen feierlich die neue Jelbi-Station an der Schönhauser Allee.
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BVG bringt Allround-Mobilitäts-App an den Start

Die Berliner Verkehrsbetriebe haben ihre Jelbi-App gelauncht. Nun können sämtliche Mobilitätsangebote auf einen Klick gebucht werden. Damit nicht genug, macht die BVG zudem Google-Maps Konkurrenz.

Den Berlinern soll die Verkehrswende hin zu umweltfreundlicher Mobilität so einfach wie möglich gemacht werden. Dazu will die BVG gemeinsam mit über 15 Partnern an Bus- und Bahnhöfen in der ganzen Stadt Mobilitäts-Hubs, sogenannt "Jelbi"-Stationen, errichten. Gebucht werden können Bus, Bahn und Sharing-Dienste ab jetzt über eine zentrale App. Eine Navigationsfunktion gibt’s inklusive, damit die Fahrgäste ohne Umwege ans Ziel kommen.

"Jelbi" startete am Dienstag in den App-Stores in die Pilotphase. Alle Angebote des Berliner Mobilitätsbündnisses können nun auf einen Schlag gebucht werden. Bislang konnten Bus- und Bahntickets, Ride- und Carsharing nur über die anbietereigenen Services "gebucht" werden. Via Tiefenintegration der "Jelbi"-Anwendung ist jedoch nicht nur die Anbieterbündelung, sondern auch eine einheitliche Bezahlung und Routenplanung möglich.

App: Wohin möchtest du fahren?

Einmal registriert, erstellt die App die beste Route, um von A nach B zu kommen. Leihräder und -autos, genau wie der klassische ÖNPV, aber auch Elektroroller von Emmy werden dabei einbezogen. Im Sommer soll dann auch der Ridesharing-Dienst der BVG, der "Berlkönig", in die App integriert werden. Auch "Taxi Berlin", genau wie das E-Tretroller-Unternehmen "Tier", sollen folgen.

Neben dem App-Launch gibt es auch neues von den "Jelbi"-Stationen: Nachdem vor wenigen Wochen der erste Mobilitätshub im Bezirk Kreuzberg eröffnet hat, können Fahrgäste nun auch an der Haltestelle Schönhauser Allee auf Verkehrsmittel ihrer Wahl umsteigen. (ls)