Ingolstadt testet fahrerlose Kleinbusse im ÖPNV.
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Ingolstadt testet autonomen Busshuttle

Um die autonomfahrenden Kleinbusse auf die Straße zu bringen, schließt sich die Stadt mit einem weltweit agierenden Automobilzulieferer zusammen. Noch in diesem Jahr soll der Testbetrieb erfolgen.

Ingolstadt will autonom fahrende Kleinbusse auf die Straße bringen. Die Stadt hat sich dazu mit der ZF Friedrichshafen AG und deren Tochtergesellschaft "Zukunft Mobility" zusammengetan und ein Pilotprojekt aufgesetzt.

Noch in diesem Jahr soll der fahrerlose Bus auf einer Teststrecke seine Runden drehen. Danach soll auch das Fahrverhalten im normalen Straßenverkehr erprobt werden.

Gute Rahmenbedingungen

Ingolstadt biete mit seiner modernen Straßeninfrastruktur sowie der technisch leistungsfähigen Leitstelle der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft "hervorragende Rahmenbedingungen und Voraussetzungen, um ergänzend zum Taktverkehr autonom fahrende Shuttles erfolgreich in den ÖPNV zu integrieren", teilte die ZF Friedrichshafen AG mit.

"Zukunft Mobility" hat angekündigt, bereits in diesem Jahr mit 100 Arbeitsplätzen in Ingolstadt an den Start zu gehen, perspektivisch soll die Mitarbeiterzahl auf mehr als 200 Personen steigen.

ÖPNV wird ausgebaut

Zugleich will Ingolstadt auch das reguläre ÖPNV-Angebot ausbauen. Zusätzliche Busse und bessere Takte sollen mehr Menschen dazu bringen, ihr Auto stehen zu lassen. (amo)