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Duisburg will sieben Elektrobusse kaufen

Verkehrsgesellschaft DVG rechnet mit Anfangsinvestition von 6,5 Millionen Euro.

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) will ab 2020 eine Buslinie komplett auf Elektrobusse umstellen – die Linie 934, die vom Betriebshof Unkelstein über die Innenstadt und den Sportpark bis nach Großenbaum führt. Die Linie sei deswegen besonders geeignet, weil die Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof errichtet werden soll. Sie müsse dann nicht kosten- und zeitaufwendig im Stadtgebiet geplant und verbaut werden.

Mit dem Einsatz der Elektrobusse will die DVG die Schadstoffemissionen und den Lärmpegel in der Stadt senken. Für die Elektrifizierung der Linie werden sieben Elektro-Gelenkbusse benötigt. Die Umstellung sei für die DVG mit erheblichen Investitionen verbunden. Insgesamt plant die DVG mit einer Anfangsinvestition von rund 6,5 Millionen Euro für die sieben Fahrzeuge und die Lade- sowie Werkstattinfrastruktur – etwa das Dreifache der ansonsten nötigen Ausgaben für sechs Diesel-Gelenkbusse mit Euro-6-Abgasnorm, die bei rund 2,1 Millionen Euro liegt.

Früher geht es nicht

Die DVG will dafür ein Förderprogramm in Anspruch nehmen. Der Förderantrag soll bis Ende April eingereicht werden. Durch die nötige Ausschreibung und die Lieferzeit des Fahrzeugs sei 2020 der frühestmöglichen Zeitpunkt für die Elektrifizierung der Linie. Gleichzeitig muss bis dahin der Aufbau der Ladeinfrastruktur erfolgt sein. Zudem ist eine Schulung der Fahrer und der Werkstatt-Mitarbeiter erforderlich. (wa)