Geld vom Land gibt es für die neuen Elektrobusse in Osnabrück.
Bild: © Stadtwerke Osnabrück

Geldspritze für Niedersachsen Nahverkehr

Das Land nimmt 16 Projekte in sein Förderprogramm auf. Hauptprofiteure sind Üstra aus Hannover und die Stadtwerke Osnabrück.

Das Land Niedersachsen hat 16 weitere Projekte in sein „ÖPNV-Förderprogramm 2019ff“ aufgenommen und dabei noch einmal gut 19 Mio. Euro locker gemacht – zusätzlich zu den 96,6 Mio. Euro, die bislang für knapp 300 Projekte schon bereitgestellt wurden. Von den 16 neuen Projekten kommen zehn in das ÖPNV-Flächenprogramm und sechs in das Busbeschaffungsprogramm. Mit ihrer Umsetzung soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

Laut Landesverkehrsminister Bernd Althusmann profitieren hauptsächlich die Üstra aus Hannover und die Stadtwerke Osnabrück von der zusätzlichen Förderung. Die Stadt Osnabrück will bis 2021 ihre gesamte Busflotte auf Elektroantrieb umstellen. Die hierfür nötigen Maßnahmen seien bereits in den vergangenen Jahren vom Land gefördert worden. Mit der jetzigen Fördersumme sollen weitere 21 Elektrobusse beschafft werden und der Busbetriebshof mit der Ladeinfrastruktur ausgestattet werden. Die Üstra wiederum plant, ihre Stadtbahnfahrzeuge mit WLAN auszustatten.

Entscheidende Zukunftsthemen

„Diese beiden Projekte setzen zwei der entscheidenden Themen der Zukunft um – nachhaltige Mobilität und Digitalisierung des ÖPNV“, sagt Althusmann. Durch solche Maßnahmen werde es immer angenehmer und reizvoller, den ÖPNV zu nutzen.

Die weiteren Vorhaben des ÖPNV-Flächenprogramms sehen die Schaffung eines Echtzeitinformationssystems im Heidekreis, den Ausbau von Bushaltestellen, eines zentralen Omnibusbahnhofs und Park- und Abstellkapazitäten an Bahnstationen, die Beschaffung von 43 modernen Omnibussen sowie die Grunderneuerung von Stadtbahngleisen vor. (wa)