Der E-Bus Aptis ist ein Produkt von Alstom.
Bild: Hochbahn

Hochbahn testet neuen E-Bus

Der französische Hersteller Alstom/NTL stellt in Hamburg eine neue Mobilitätslösung vor. Das Design, die hohe Wendigkeit und die geringe Lärmemissionen überraschen schon jetzt.

Er sieht komplett anders aus als ein normaler Stadtbus, er bietet Panoramafenster sowie einen Loungebereich, und er soll Parkraum schonen: der Elektro-Bus Aptis des französischen Herstellers Alstom und dessen Tochtergesellschaft NTL. Erstmals wird der neue E-Bus in Deutschland getestet und zwar bei der Hochbahn in Hamburg.

Der elektrisch angetriebene Aptis ist sowohl für eine Übernachtladung auf dem Busbetriebshof als auch für ein Nachladen an den Endpunkten von Linien ausgestattet, erklärt die Hochbahn per Pressemitteilung. Dank seiner lenkbaren Achsen verringere sich der Wendekreis gegenüber konventionellen Bussen nach Herstellerangaben um rund 25 Prozent. Damit sei das Fahrzeug prädestiniert für einen Einsatz im urbanen Umfeld mit engen Kurven und Straßen.

Den Bordstein "heranziehen"

Die Beweglichkeit des Fahrzeugs soll sich insbesondere beim Ansteuern von Bushaltebuchten positiv auswirken, da der Bus sich an den Bordstein "heranziehen" und beim Abfahren von ihm "abstoßen" könne und so das "Herauswinden" aus der Bushaltestelle überflüssig mache. In der Konsequenz müssten weniger Parkplätze für eine Busbucht weichen.

Die zweiwöchige Testreihe wird ohne Fahrgäste erfolgen, teilt die Hochbahn mit. Nach Abschluss der Testreihen geht der Aptis nach Berlin, wo ihn die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ebenfalls testen und einsetzen wird. (al)