Grün heißt Gehen, Rot heißt Stopp (v.l.): Wolfgang Albers, Polizeipräsident Köln, Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln, und Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) mit grünem und roten Ampelmännchen Bild: KVB

Kampagne zur Beachtung von Rot-Signalen

Immer mehr Menschen kommen zu Schaden durch Unaufmerksamkeit an Ampeln. In Köln ist nun eine Kampagne gestartet.

Interessante Kampagne in Köln: Die Polizei Köln, Stadt Köln und Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) intensivieren ihre Präventionsarbeit zur Vermeidung von Unfällen, die durch Missachtung der Rotlicht-Signale an Ampeln und Überwegen entstehen. Allein im laufenden Jahr ereigneten sich (bis einschließlich September) 56 Unfälle, nachdem ein Verkehrsteilnehmer die Rotlicht-Signale missachtet hat. Hierbei starben drei Menschen, neun wurden schwer verletzt und 23 erlitten leichte Verletzungen. Meist waren Fußgänger in den Unfällen verwickelt, bei 46 der insgesamt 56 Unfälle waren Fußgänger die Unfallopfer.

Insbesondere junge Erwachsene scheinen häufig die Rotlicht-Signalisierung zu missachten. Der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers hebt hervor: "Es gilt deutlich daran zu erinnern, dass das rote Signal an Lichtsignalanlagen eine wichtige Funktion hat. Jeder Verkehrsteilnehmer sollte das beachten, um sich und auch andere zu schützen." Meist führt fehlende Aufmerksamkeit dazu, dass Rotlicht-Signale nicht wahrgenommen oder auch falsch eingeschätzt werden. Der Mangel an Aufmerksamkeit geht häufig darauf zurück, dass Verkehrsteilnehmer Musik hören, ihr Mobiltelefon bedienen oder in Gedanken mit anderen Dingen beschäftigt sind.

Ab dem 24. November finden zahlreiche Aktionen an Kölner Verkehrsknoten statt. Hierbei verdeutlichen in rot und grün gekleidete Ampelmänner und Ampelfrauen mit dem Stilmittel der Pantomime das Verhalten von Verkehrsteilnehmern. (al)