Damit künftig mehr geradelt wird, wollen zehn baden-württembergische Kommunen die Radwege ausbauen.
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Ortenau: Zehn Kommunen für ein Mobilitätsnetzwerk

Im größten Landkreis Baden-Württembergs formiert sich ein interkommunales Netzwerk für den Aufbau von Mobilitäts-Hubs. Bus, Bahn, Bike und Sharing-Dienste sollen besser vernetzt werden.

Im Landkreis Ortenau legen sich die Kommunen ins Zeug, um den ÖPNV im Vergleich zum eigenen Auto attraktiver zu machen. Bislang tüftelt allerdings noch jede Verwaltung an eigenen Lösungen von Carsharing- bis Leihradservice. Das soll sich nun ändern: Zehn Kommunen haben sich zu einem Mobilitätsnetzwerk zusammengeschlossen.

Ziel der kommunalen Partner ist ein nahtloser Übergang von Bus und Bahn zu anderen Möglichkeiten durch den Verkehr zu kommen. Hierfür sollen in den Städten und Gemeinden Mobilitäts-Stationen errichtet und deren Angebote in einer App gebündelt werden. Zudem haben sich die Kommunen auch die Stärkung des Radverkehrs vorgenommen und planen den Ausbau von interkommunalen Radwegen.

Alles für die Pendler

Besonders im Fokus stehen hierbei die Pendler. Sie sollen künftig statt dem Auto das Fahrrad für den täglichen Arbeitsweg oder die Strecke zur nächsten Bus- bzw. Bahnstation nehmen. Gefördert wird das Netzwerk vom Bundeswirtschaftsministerium. 60 Prozent der Kosten sollen über Bundesmittel finanziert werden. Mit von der Partie sind bereits: Appenweier, Friesenheim, Gengenbach, Kehl, Lahr, Neuried, Offenburg, Rheinau, Schutterwald und Willstätt. (ls)