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06 März 2017 | 13:15

Privilegien fürs Carsharing kommen

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© DN / Pixelio
Fahrzeuge sollen eigene Kennzeichen erhalten. Damit werden Vorrechte bei Parkplätzen oder kostenlose Parkhausbenutzung möglich. Aber nicht überall, wo Carsharing draufsteht, ist auch Carsharing drin.

Die Bundesregierung hat eine Entwurf für ein Carsharing-Gesetz vorgelegt. Damit soll es Ländern und Kommunen ermöglicht werden, Carsharingfahrzeugen eigene Kennzeichen zu geben und ihnen Vorrechte im Straßenverkehr einräumen zu können.

Definiert werden soll auch, was unter dem Begriff Carsharing zu verstehen ist. Ausgeschlossen ist etwa das private Carsharing, bei dem Fahrzeuge innerhalb einer Familie oder zwischen mehreren Familien geteilt werden. Auch klassische Autovermietungen fallen aus der Definition.

Bevorrechtigt werden soll sowohl das stationsgebundene Carsharing als auch nicht stationsgebundene Carsharingfahrzeuge. Speziell für das stationsbasierte Carsharing soll im Rahmen eines wettbewerblichen Auswahlverfahrens zudem die Möglichkeit eröffnet werden, die Abhol- und Rückgabestelle an ausgewählten Standorten in den öffentlichen Verkehrsraum zu verlagern.

Als ein Carsharingfahrzeug definiert die Bundesregierung im Entwurf "ein Kraftfahrzeug, das einer unbestimmten Anzahl von Fahrern und Fahrerinnen auf der Grundlage einer Rahmenvereinbarung und einem die Energiekosten mit einschließenden Zeit- oder Kilometertarif oder Mischformen solcher Tarife angeboten und selbstständig reserviert und genutzt werden kann". (wa)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.